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MEHR ALS 2.500 BEGEISTERTE CITIZEN SCIENTISTS BEIM CITIZEN SCIENCE AWARD 2017

Acht Projekte – viel Begeisterung

Interessierte konnten sich 2017 bei acht Projekten aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen beteiligen und mit ihren Fähigkeiten die Forschung unterstützen. So waren bei bienenstand.at Imkerinnen und Imker aufgerufen, den Überwinterungserfolg ihrer Bienenvölker aufzuzeichnen. Bewohnerinnen und Bewohner der neun österreichischen Landeshauptstädte konnten beim Projekt Hörnchen zählen auf „fotografische Eichhörnchenjagd“ gehen. Tierisch ging es auch beim Projekt Amphibien und Reptilien Österreichs zu, wo Citizen Scientists zahlreiche Fotomeldungen einsandten.

Computeraffine Kids halfen bei Spielen gegen Phishing auf spielerische Art Spam-Mails zu bekämpfen. In Graz unterstützten Pädagoginnen und Pädagogen mit ihrer pädagogischen Erfahrung das Projekt Früherkennung von Entwicklungsstörungen. Zahlreiche Jugendliche sammelten bei PolitikRadar politische Mitgestaltungsangebote und bei Wasser schafft Daten zu Bächen und Flüssen Österreichs. Beim Projekt Unsere vertriebenen Nachbarn halfen Bürgerinnen und Bürger bei der spannenden Forschungsarbeit zur Veränderung des Lebens der jüdischen Bevölkerung Niederösterreichs vor, während und nach der NS-Zeit (HIER alle Projekte des Award 2017).

Die Möglichkeit bei Forschungsprojekten mitzuarbeiten und in die Wissenschaft einzutauchen stieß auf reges Interesse: Neben 1.938 Erwachsenen, forschten auch 615 Schülerinnen und Schüler beim Citizen Science Award 2017 mit.

Festveranstaltung als krönender Abschluss

Als Abschluss des Awards versammelten sich am 21. November 2017 über 200 Gäste im großen Festsaal der Universität Wien, um gemeinsam die Gewinnerinnen und Gewinner zu feiern. Highlights des festlichen Abends waren unter anderem der Festvortrag von Hjalmar Kühl vom Leipziger Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie über das Citizen Science-Projekt Chimp & See und ein Video des Wiedner Gymnasiums. Für dieses erhielt die Schule den Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro für das kreativste Video, das die Teilnahme am Citizen Science Award dokumentierte.

Insgesamt wurden 15 Schulen bzw. Schulklassen und elf Gruppen bzw. Einzelpersonen ausgezeichnet. Begeistert zeigte sich auch OeAD-Geschäftsführer Stefan Zotti: „Das große Interesse an diesem Award zeigt, dass Wissenschaft die Mitte der Gesellschaft erreicht hat. Citizen Science ist eine große Chance für die Wissenschaft und ein Gewinn für die vielen freiwillig Engagierten“.

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