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Das war der Sparkling Science Kongress 2019

Der Kongress gab Einblick in lebendige Räume, dieser europaweit einzigartigen Initiative, in denen vielfach und vielfältig exzellente Forschungsergebnisse erzielt wurden.

Funkelnde Zukunft

In seiner Begrüßungsrede appellierte Dr. Christian Smoliner vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung an den Mut, die Innovationskraft und das Engagement aller Beteiligten zukünftig weiter Barrieren, Hürden und Mauerreststücke zwischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen abzubauen und so Schulen zu Innovationszentren der Zukunft umzugestalten.

Anschließend lobte die Vorsitzende des wissenschaftlichen Sparklings Science-Kuratoriums, em. Univ. Prof.in Adelheid Biesecker, in ihrer Keynote „Sparkling Science – eine Funken sprühende Herausforderung für eine zukunftsfähige Wissenschaft“ den anfangs gezeigten Mut, ein Programm mit völlig ungewissem Ausgang zu starten. Für die Zukunft betonte sie die Wichtigkeit inter- und transdisziplinärer Forschung sowie die Integration von Erfahrungswissen in wissenschaftliche Fragestellungen für die Suche nach Lösungen „to a better human life“.

Sparkling Science wirkt!

Die positive Wirkung von Sparkling Science auf institutioneller Ebene verdeutlichte DIin Brigitte Tiefenthaler (technopolis-group) mit der Präsentation der Technopolis-Studie. Die Analyse belegt, dass durch Sparkling Science-Projekte zahlreiche neue Netzwerke und Partnerschaften zwischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen, aber auch mit Partnern der freien Wirtschaft entstanden sind. Die Studie weist ebenso darauf hin, dass derartige Kooperationen nur in nennenswertem Ausmaß stattfinden können, wenn dafür auch Förderungen zur Verfügung stehen.

Im anschließenden Sparkling Dialogue beantworteten Personen außeruniversitärer und universitärer Forschungseinrichtungen sowie Schule gemeinsam mit Dr. Christian Smoliner (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) brennende Fragen aus dem Publikum. Der Nachmittag bot in verschiedenen Workshops für Forschende und Lehrkräfte Raum für Austausch, Reflexion, Rück- und Ausblick auf die kommenden Jahre zu den Themen: Netzwerke und Partnerschaften, Kompetenzen und Qualifizierung, Wissenschaftlicher Output, Innovativer Unterricht, Förderliche Rahmenbedingungen und Akzeptanz von Citizen Science.

Preise und Auszeichnungen

Die Verleihung des Young-Science-Inspiration-Awards 2019 durch Bundesministerin Iris Rauskala und OeAD Geschäftsführer Jakob Calice gehörte zu den Höhepunkten der Festveranstaltung. Susanne Schwendinger von der HTL Dornbirn erhielt nach einem Publikumsvoting den mit 500 Euro dotierten Award für ihre Arbeit aus dem Sparkling Science-Projekt „CSI: TRACE your FOOD!“

Gekürt wurden im Rahmen des Festaktes außerdem die engagiertesten Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus insgesamt 299 Sparkling-Science-Projekten. Als universitäre Einrichtungen wurden die Universität Wien, die Universität Innsbruck und die Universität für Bodenkultur Wien geehrt. Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden die Österreichische Akademie der Wissenschaften, die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und das Institut für jüdische Geschichte Österreichs für ihr Engagement gewürdigt. Seitens der Schulen wurden die Volksschule Unzmarkt (Stmk), die Volksschule Grünau im Almtal (OÖ), die NMS Zirl (Tirol), die AHS Rahlgasse (Wien) sowie die HTL Donaustadt (Wien) ausgezeichnet.

Sparkling Science - Fakten und Zahlen

Mit dem Forschungsförderprogramm Sparkling Science gelingt es seit 2007 auf unkonventionelle Weise Forschung mit voruniversitärer Nachwuchsförderung zu verknüpfen. Das thematisch offene Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zeigt vor, wie erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule auf Augenhöhe funktioniert. Der dem Programm übergeordnete Citizen Science-Forschungsansatz involvierte Kinder und Jugendliche aktiv in Forschungsvorhaben und schuf Anreize zur dauerhaften Vernetzung zwischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

Mehr als 95.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schultypen erlebten Forschung hautnah und arbeiteten in 299 Projekten gemeinsam mit über 4.200 Forschenden unterschiedlichster wissenschaftlicher Einrichtungen an ungeklärten Fragen verschiedenster Forschungsdisziplinen. Jede zweite AHS und jede fünfte BHS/BMHS in Österreich ging dabei eine Forschungs-Bildungskooperation ein.

Zum Nachlesen, nachschauen und nachhören!

> Jubiläumsbroschüre 2019 - Sparkling Science wirkt! zu den Erfolgen, Wirkungen und Perspektiven von Sparkling Science!

> Video zum Sparkling Science Kongress 2019 © VerVieVas - Philipp Viehtauer

> Bildliche Impressionen vom Sparkling Science Kongress 2019
© OeAD-GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger

> "Funkelnde Partnerschaften" zwischen Wissenschaft und Schule
Ein Welt im Ohr-Podcast des OeAD über die Kooperation von Schülerinnen und Schülern mit Wissenschafterinnen und Wissenschafter in Sparkling Science Projekten!

 

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