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Citizen Science Award – Österreichs Bevölkerung forscht um die Wette


Der Citizen Science Award motiviert jedes Jahr Bürgerinnen und Bürger bei zahlreichen wissenschaftlichen Projekten mitzumachen und einen der begehrten Awards zu gewinnen. Bisher nahmen über 7.000 Citizen Scientists teil!

2015 – Award für Schüler/innen

Mit dem Citizen Science Award 2015 unterstützte das BMWFW im Jahr 2015 erstmals vier ausgewählte Citizen Science-Projekte. Auf die Schülerinnen und Schüler warteten Preise von bis zu 3000,-- Euro. Einen zusätzlichen Sonderpreis gab es für die innovativste Strategie der Teilnehmenden, einen besonders breiten Personenkreis für die Mitwirkung an einem der Projekte zu gewinnen.

Im Zuge des Awards waren Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich eingeladen, via App, E-Mail, Webseite oder Online-Fragebogen an vier ausgewählten Projekten teilzunehmen und Daten an Forschende zu übermitteln. Die Themen der Projekte reichten dabei von Allergieforschung, über das Testen von Online-Laboren, politischen Alltagsbegegnungen von Jugendlichen bis zur Beobachtung der Blattverfärbung im Herbst. Insgesamt nahmen 150 Schulklassen am Citizen Science Award 2015 teil. Die Übergabe der Preise erfolgte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit knapp 400 Gästen in Wien. Weitere Informationen können Sie HIER nachlesen.

2016 – Award für ALLE

Ziel des Awards 2016 war es, Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen für Forschung zu begeistern und zum Mitforschen zu animieren. Schülerinnen und Schüler – aber auch alle anderen interessierten Gruppen oder Einzelpersonen – konnten von April bis September bei zehn spannenden Forschungsprojekten mitmachen und erneut Preise bis zu 3.000,- Euro gewinnen.

Die Themen und Fragestellungen der Projekte waren auch 2016 besonders vielfältig! Wie verändert sich die österreichische Landschaft? Wie viele Igel gibt es in Österreichs Gärten? Wie viele Dachse leben in Wien (Umgebung)? Wie nutzt man ein Online-Labor? Wie wirken sich Standort, Witterung und Klima auf die Entwicklung von Obstbäumen aus? Diese und viele weitere Fragen haben 2016 über 3.300 Personen mitgeholfen zu beantworten. Die Qualität der übermittelten Daten war laut den Forschenden jedoch deutlich höher als 2015. Auch bedingt durch die Tatsache, dass das Thema „Datenqualität“ im Zuge der vom Zentrum für Citizen Science organisierten begleitenden Workshops für die Projekte mehrfach thematisiert wurde und die Projekte so bereits beim Design ihrer Mitforschaktivitäten darauf Rücksicht nehmen könnten. Mehr Details zum Citizen Science Award 2016 finden Sie HIER.

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