Who Cares?

Über Sorge-, Betreuungs- und Pflegegeschichten wurde untersucht, wie aktuelle und vergangene Erfahrungen zu einer gerechten zukünftigen Sorgekultur beitragen können.

Geschichten, Pflege, Sorge

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Sozialwissenschaften
Ort: ortsunabhängig
Arbeitsweise: ohne PC/Handy, mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Computer mit Internet von Vorteil
Tätigkeiten der Citizen Scientists: sonstiges
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.12.2014 - 30.11.2016
Zeitraum zum Mitforschen: 12.10.2015 - 31.01.2016
Zeitaufwand zum Mitforschen: Zeit, die man dem Schreiben einer Geschichte widmen möchte.

Projektziel

Haben Sie schon einmal jemanden in Ihrer Familie gepflegt? Helfen Sie regelmäßig einer Nachbarin?

In diesem Projekt wurde untersucht, wie und unter welchen Bedingungen Sorgearbeiten in konkreten Lebenssituationen gelingen: Wer ist daran beteiligt? Welche Unterstützungsnetzwerke sind hilfreich? Durch Geschichten werden Haltungen und Strukturen sichtbar, die es zukünftig zu bewahren oder zu verändern gilt – im Sinne einer zukunftsweisenden Sorgekultur. Ziel des Schreibaufrufs war es, möglichst unterschiedliche gegenwärtige, aber ebenso auch vergangene Situationen und Erfahrungen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Milieus zu erheben und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wie konnte man mitforschen?

Im Rahmen des Projekts waren Interessierte eingeladen, ihre Sorge- Betreuungs- und Pflegegeschichten schreibend zu erzählen. Angesprochen waren alle, die sich in ihrem näheren oder weiteren Umfeld um jemanden kümmern, der oder die in ihrem oder seinem Alltag aufgrund unterschiedlicher Einschränkungen Unterstützung braucht. Besonders von Interesse war, wie die Lebensumstände der betroffenen Person und der sie "umsorgenden" Menschen aussehen: Mit wem sind sie in Kontakt? Was ist ihnen im Alltag wichtig? Was macht an dieser Situation zufrieden? Was macht vielleicht auch unglücklich? Was könnte den Alltag erleichtern?

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Teilnehmende entschieden selbst, ob der Beitrag veröffentlicht werden sollte und damit auch für andere Personen zugänglich war oder nicht. Dies konnte auch unter einem anderen Namen (Pseudonym) geschehen. Ausgewählte Beiträge wurden mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewertet. Auf diese Weise wurden "typische Geschichten" und Strukturen sichtbar.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Assoc. Prof. Dr. Elisabeth Reitinger
Elisabeth.Reitinger@aau.at

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