Wasser schafft

Belasten Bachregulierungen die Wasser- und Sedimentqualität? Welche Unterschiede zwischen regulierten und natürlichen Bächen sind in der chemischen Zusammensetzung messbar?

Wasser, Messung, Nährstoffbelastung

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Österreich
Arbeitsweise: ohne PC/Handy, mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Wetterfeste Kleidung, Gummistiefel. Für Basisdatensatz: Maßband und Maßstab, Smartphone, Stoppuhr, kleine Schaufel, Kübel. Für Wasserchemie: Probenflaschen, Sauerstoffsonde oder Testkit für Sauerstoff, Testkits für Nährstoffe, wasserchem. Ausrüstung
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, messen, fotografieren, kartieren, analysieren
Zielgruppe: Jugendliche
Projektlaufzeit: 01.01.2015 - 30.09.2017
Zeitraum zum Mitforschen: 01.04.2017 - 31.05.2017

Projektziel

Ein unbelasteter Bach besitzt durch ein abwechslungsreiches Bachbett sowie durch Bakterien, Pilze und Algen eine hohe Selbstreinigungskraft. Doch Landnutzung und Hochwasserschutz führten in den letzten Jahrzehnten dazu, dass viele Bäche kanalisiert wurden. Dadurch kam es zu einer Beschleunigung des Wassertransports, was zu einer Verringerung der Selbstreinigungskraft führte. Kommen auch noch verstärkt Nährstoffe aus dem Umland in den Bach (z. B. durch Einträge aus der Landwirtschaft und den Siedlungen), verschlechtert sich die Wasser- und Sedimentqualität.

Das Projekt "Wasser schafft" ging dem Zusammenspiel von Verschmutzung und Gewässergestaltung auf den Grund und arbeitete Vorschläge für das Management von belasteten Bächen in intensiv genutzten Gebieten aus. 

Wie konnte man mitforschen?

Schulklassen bekamen einen Leitfaden und Protokolle für die Aufnahme der Daten, die Entnahme der Wasserproben, die wasserchemischen Analysen und, falls erwünscht, die Datenanalyse zur Verfügung gestellt. Die Daten wurden in Form eines vom WasserCluster Lunz vorbereiteten Excel-Datenblatts elektronisch an das Institut übermittelt. 

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Daten wurden zunächst auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft und danach in eine Datenbank eingespeist. Durch die Analyse der Daten erhielten die Forscherinnen und Forscher einen Überblick über die Sedimentqualität der untersuchten Bäche.

Wie wurden die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt?

Die Reihung erfolgte nach Vollständigkeit, Plausibilität und Anzahl der Datensätze. Darüber hinaus wurden die Untersuchungsstrecken und Probenstandorte berücksichtigt.

Preisträgerinnen und Preisträger 

1. Platz und 1.000,-- Euro: NMS Lunz (Niederösterreich)
1. Platz und 1.000,-- Euro: LernOrt Säusenstein (Niederösterreich)
3. Platz und 500,-- Euro: BRG Schoren (Dornbirn)
3. Platz und 500,-- Euro: Wiedner Gymnasium (Wien)

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Dr. Gabriele Weigelhofer
wasserschafft@gmail.com

Projektwebseite: http://www.wasserschafft.at/

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