Such die Kerbameise

"Such' die Kerbameise" erforschte die Verbreitung der Kerbameise im inneren Ötztal.

Ameise, Ötztal, Verbreitung

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Inneres Ötztal
Arbeitsweise: ohne PC/Handy, mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: GPS-Gerät, Fotoapparat, Maßband, Erhebungsformular und Schreibgerät werden zur Verfügung gestellt
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, sammeln, messen, fotografieren
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.05.2015 - 31.12.2016
Zeitraum zum Mitforschen: 01.05.2016 - 30.09.2016

Projektziel

Von der Schwedischen Kerbameise (Formica suecica) sind im Alpenraum bislang nur aus dem inneren Ötztal (Obergurgl, Vent, Windachtal/Tirol) Vorkommen bekannt, diese sind möglicherweise durch den Klimawandel bedroht. Ihr Hauptverbreitungsgebiet hat diese Ameise in Skandinavien und Sibirien. Im Projekt "Such die Kerbameise" sollte festgestellt werden, wo genau und in welchem Ausmaß die Schwedische Kerbameise in der Umgebung von Obergurgl, in Hochgurgl, im Windachtal sowie von Vent bis ins Niedertal und Rofental (alle Gebiete gehören zur Gemeinde Sölden) tatsächlich verbreitet ist.

Wie konnte man mitforschen?

Gemeinsam mit Expert/innen (nach Voranmeldung) suchten die Citizen Scientists Ameisennester bzw. -hügel auf, vermaßen ihre geografischen Koordinaten und trugen einige weitere Daten (z. B. Umfang und Form der Nester) in einen Erhebungsbogen ein. Pro Nest wurden 5–10 Ameisen in Proberöhrchen gesammelt, welche dann im Labor von Expert/innen bestimmt wurden. Die betreuenden Biolog/innen vermittelten dabei auch Wissenswertes über die Lebensweise von Ameisen. Auf einer Verbreitungskarte auf der Projektwebseite konnten die Citizen Scientists die Ergebnisse einsehen.

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Diese wurden an den Experten Mag. Florian Glaser weitergeleitet. Er wertete die Daten aus, bestimmte die Proben, erstellte die Verbreitungskarte und schrieb die Berichte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten als Dankeschön eine Verköstigung und nach Fertigstellung einen umfassenden Projektbericht zugeschickt.

Die engagiertesten Gruppen bestehend aus vier Teilnmehmenden mit der höchsten Punktanzahl - gewertet wurden alle validen Beiträge von Mai bis September - bekamen in der Kategorie "Schulklasse" 1.000,- Euro für die Klassenkassa. Teilnehmende der Kategorie "Jungen Uni Innsbruck" und der Aktion "i.Ö." unterstützten mit ihren Preisen die Forschung. Weitere Informationen befinden sich auf der Projektwebseite.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

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