Sorgearbeit und Hitze

„Wenn die Hitze Sorgen macht“: Hitzeperioden und steigende Temperaturen beeinflussen Betreuungs- und Pflegesituationen. Wie gehen Betroffene, Pflegende und Professionelle mit Hitze um?

Hitze, Pflege, Klimawandel

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Sozialwissenschaften
Ort: deutschsprachiger Raum
Arbeitsweise: ohne PC/Handy, mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: PC von Vorteil
Tätigkeiten der Citizen Scientists: Idee einbringen, analysieren, sonstiges
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 30.11.2017
Zeitraum zum Mitforschen: 01.01.2017 - 30.06.2017
Zeitaufwand zum Mitforschen: frei zu gestalten: 10 Min. bis 10h

Projektziel

Das Top Citizen Science Projekt CARE & HEAT untersuchte, wie Betroffene und professionell Betreuende Hitzeperioden, die in Folge des Klimawandels verstärkt auftreten, im Alltag bewältigen. Über einen Schreibaufruf wurden Sorge- und Pflegeerfahrungen von informell und professionell Pflegenden gesammelt. Es konnten Einsichten aus Erfahrungen und Coping-Strategien von Betroffenen und Pflegenden gewonnen werden.

Zum Mitforschen eingeladen waren Personen mit Betreuungs- und Pflegeerfahrung, hilfs- und pflegebedürftige Personen, Professionelle in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Bürgerinnen und Bürger.

1.) Teilnahme an einem Erzählcafé: Erfahrungen im Umgang mit Hitze in Sorge- und Pflegesituationen wurden in dialogisch moderierten Gruppen erzählt.
2.) Teilnahme am „Schreibaufruf“: Erfahrungen im Umgang mit Hitze konnten schriftlich dokumentiert und eingesendet werden.
3.) Vorläufige Projektergebnisse standen im Sommer 2017 untern dem CARE & HEAT Blog zur Online- Kommentierung bereit. Die Beiträge, die bis 30. Oktober 2017 geschrieben wurden, konnten in den weiteren Auswertungen berücksichtigt werden.

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Beiträge wurden mit professionell Betreuenden diskutiert und im Projektteam mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede inhaltsanalytisch ausgewertet. Auf diese Weise wurden „typische Geschichten“ und Strukturen sichtbar. Einsichten in hilfreiche „Coping Strategien“ im Umgang mit Hitze in Pflegesituationen gingen in die Ergebnisse und Formulierung von Empfehlungen ein. Die Teilnehmende konnten selbst entscheiden, ob ihr Beitrag – etwa in Form eines Zitats – veröffentlicht werden soll. Dies konnte auf Wunsch auch anonym oder unter einem Pseudonym erfolgen.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Assoc. Prof.in Dr.in Elisabeth Reitinger
elisabeth.reitinger@aau.at

Projektwebseite: https://www.aau.at/care-and-heat/

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