Schau ma auf die Wiesn!

Wo ist die Wespenspinne aufgrund der Klimaerwärmung auf dem Vormarsch? Wo gibt es die uralte Kultur- und Heilpflanze Arnika überhaupt noch?

Arnika, Wespenspinne, Biodiversität

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Österreich
Arbeitsweise: mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Fotoapparat und PC bzw. Smartphone; E-Mail-Adresse
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, fotografieren
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 25.03.2015 - 31.12.2016
Zeitraum zum Mitforschen: 01.05.2016 - 30.09.2016

Projektziel

Seit dem Jahr 2007 beobachten über 600 Landwirt/innen sowie 14 landwirtschaftliche Fachschulen verteilt über ganz Österreich mehr als 200 Pflanzen- und 80 Tierarten auf ihren Wiesen und Weiden, Wespenspinne und Arnika inklusive. Das Projektmotto "Schau ma auf die Wiesn!" steht dabei für das jährliche Beobachten von Veränderungen durch Zählen der oft schon selten gewordenen Pflanzen und Tiere und eine achtsame Bewirtschaftung der Flächen durch Bäuerinnen und Bauern. Mit den Beobachtungsdaten wird erforscht, wie sich Schnittzeitpunkte, Beweidungsintensität oder Düngung auf das Vorkommen der Tier- und Pflanzenarten auswirken und welchen Einfluss Witterung und Klimaerwärmung auf die Biodiversität haben.

Wie konnte man mitforschen?

Schulklassen, Landwirt/innen und alle interessierten Beobachter/innen waren herzlich zum Mitforschen eingeladen! Wer die gesuchten Arten auf einer Böschung oder einer Wiese entdeckte, machte ein Foto davon und zählte die Exemplare in einem Umkreis von 5 Metern. Nach einer ganz einfachen Registrierung konnte man die Funde direkt mit dem Smartphone oder zu Hause am Computer auf einer Online-Karte eintragen und die Fotos hochladen. Wer die meisten Fundorte und Individuen fand und meldete, gewann Geld- oder Sachpreise.

Was passierte mit den beiträgen der Citizen Scientists?

Jede einzelne Fundmeldung der Wespenspinne half dabei, die Ausbreitung der Spinnenart, die erst seit einiger Zeit in Österreich beobachtet werden kann, besser zu verstehen und zu dokumentieren. Und wer sich auf die Arnikabeobachtung stürzte, lieferte wertvolle Beiträge zur Erkenntnis, wo es die immer seltener werdende Heilpflanzen Arnika überhaupt noch gibt und was man zu ihrem Schutz tun kann.

Die drei engagiertesten Schulklassen gewannen Geldpreise für die Klassenkassa: 1. Preis: 1.500,- Euro, 2. Preis: 1.000,- Euro, 3. Preis: 500,- Euro. Für die drei fleißigsten Landwirt/innen sowie für die drei fleißigsten anderen Beobachter/innen gab es einen Wochenendurlaub in Österreich sowie weitere tolle Sachpreise. Weitere Informationen befinden sich auf der Projektwebseite.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

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