ObstVerrückt

Wie wächst Obst? Wann blühen die Marillen in der Wachau? Diese Fragen beschäftigten das Forschungsteam von "ObstVerrückt".

Obst, Baum, Klimawandel

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Österreich
Arbeitsweise: mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Smartphone oder Tablet, NaturVerrückt-App
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, messen, fotografieren
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.04.2014 - 30.09.2016
Zeitraum zum Mitforschen: 01.04.2016 - 30.09.2016

Projektziel

Die Jahresmitteltemperatur stieg im Alpenraum während der letzten 100 Jahre um etwa 1,8 °C an. So zieht der Frühling mit der ersten Blüte oder dem Beginn des Laubaustriebs deutlich früher ins Land, auch der Beginn der Herbstverfärbung hat sich verschoben. Dadurch ist es insgesamt zu einer Verlängerung der Vegetationsperiode um bis zu zwei Wochen gekommen.

Um diese Entwicklung zu erforschen, benötigte die ZAMG zusätzlich zu den Messwerten der Wetterstationen Beobachtungen von Pflanzen aus ganz Österreich. Diese Daten helfen den Klimaforscher/innen bei der Berechnung der Pollenausbreitung, in der Land- und Forstwirtschaft uvm.

Wie konnte man mitforschen?

Beim Projekt "ObstVerrückt" sammelten Citizen Scientists Beobachtungsdaten von sechs Obstpflanzen. Die Teilnahme erfolgte über eine eigene Smartphone-App „NaturVerrückt“, die in den App-Stores (Apple und Google) kostenlos heruntergeladen werden konnte. Die Entwicklung der Obstbäume wurde mittels Fotos und Einträgen in die App dokumentiert.

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die eingehenden Beobachtungen wurden gesammelt und auf der Internetseite grafisch aufbereitet. So wurden die Beobachtungen laufend aktualisiert und die Meldungen auf Österreichkarten am Ort der Aufnahme eingetragen. Damit ergab sich ein anschauliches Bild des zeitlichen Verlaufs der Entwicklung der Obstpflanzen. Zusätzlich helfen die Meldungen der ZAMG bei der Erforschung der Kleinklimate in Österreich. Schließlich wurden Beobachtungen durch Einspielung in die internationale phänologische Datenbank weltweit nutzbar gemacht.

Preise und wie Gewinner/innen ermittelt wurden

Aus den Kategorien Einzelperson, Schulklasse und Gruppe wurden die jeweils engagiertesten fünf Teilnehmenden - gewertet wurden alle validen Daten von April bis September - ausgewählt. Bei einer Tombola wurde gelost und die Gewinner/innen jeder Kategorie ermittelt. Die Gewinner-Schulklasse erhielt 1.000,- Euro Preisgeld für die Klassenkassa. Die Gewinner/innen der Kategorie "Einzelperson" und "Gruppe" unterstützten mit ihren Preisen die Forschung.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

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