Naturkalender

Naturinteressierte beobachteten das Wiesen-Knäuelgras und die Blüte des Schwarzen Holunders und unterstützten damit Landwirtinnen und Landwirte sowie Forschungen zum Klimaschutz und den Pollenwarndienst.

Holunderblüte, Knäuel-Gras, beobachten

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: ortsungebunden
Arbeitsweise: ohne PC/Handy, mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Smartphone oder Computer und Digitalkamera
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, messen, fotografieren, kartieren
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.05.2018 - 30.06.2018
Zeitraum zum Mitforschen: 01.05.2018 - 30.06.2018
Zeitaufwand zum Mitforschen: Beobachten, Fotografieren und Melden der Beobachtungen von Holunderblüte und Wiesen-Knäuelgras, ab 5 min

Projektziel

Das Projekt "Naturkalender" wurde gestartet, damit Landwirtinnen und Landwirte in Jahren mit zeitiger Naturentwicklung den Mahdzeitpunkt ihrer Wiesen entsprechend anpassen können. Ob und wie viele Tage früher gemäht werden darf, erfahren die Betriebe auf www.mahdzeitpunkt.at. Derzeit beobachten über 150 Landwirtinnen und Landwirte die Wiesenentwicklung anhand des Rispenschiebens des Wiesen-Knäuelgrases sowie der Blüte des Schwarzen Holunders.

Die flächendeckende Beobachtung ist jedoch aufwendig, denn dafür sind hunderte Meldungen in allen Regionen und Höhenlagen Österreichs notwendig. Im Rahmen des Citizen Science Awards sollte das Projekt viele Menschen für das Beobachten und Melden des Rispenschiebens des Wiesen-Knäuelgrases und der Holunderblüte über die Smartphone-App "Naturkalender ZAMG" begeistern. Damit leisteten die Beobachterinnen und Beobachter nicht nur wertvolle wissenschaftliche Beiträge, die Daten dienen weltweit der Klimaforschung und dem Pollenwarndienst, sondern helfen tausenden Landwirtinnen und Landwirten in ganz Österreich bei der Flexibilisierung des Mahdzeitpunktes.

Wie konnte man mitforschen?

Mit der Smartphone-App "Naturkalender ZAMG" konnten Citizen Scientists Ort, Foto und phänologische Phase der beobachteten Pflanze – Rispenschieben  des Wiesen-Knäuelgrases und Blüte des schwarzen Holunders – ganz einfach übermitteln. Der Mindestabstand der Beobachtungen musste jedoch 500m betragen. Nebenbei konnten auch noch andere Pflanzen beobachtet werden. Alle Informationen sind unter www.naturkalender.at zu finden.

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die erhobenen Daten wurden gesammelt sowie überprüft und flossen anschließend in die paneuropäische phänologische Datenbank (www.pep725.eu) ein. Sie unterstützen die Landwirtinnen und Landwirte bei der Bestimmung und Flexibilisierung des jährlichen Mahdzeitpunktes und dienen weltweit der Klimaforschung sowie dem Pollenwarndienst.

Preise und wie wurden die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt?

Je nach Kategorie (Einzelperson oder Schulklasse) wurden die 10 Beobachterinnen und Beobachter mit den meisten Einträgen zur Blüte des schwarzen Holunders und zum Rispenschieben des Wiesen-Knäuelgrases ermittelt. Aus diesen wurden die Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost. Auf die Einzelperson wartete ein toller Sachpreise, Schulklassen erhielten für den 1. Platz 1.000,- Euro, für den 2. Platz 750,- Euro.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

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