NaturKalender

Interessierte können in diesem Projekt die Veränderung der Zeitpunkte des Blattaustriebes, der Blüte oder der Fruchtreife von Pflanzen beobachten.

Natur, Phänologie, Jahreszeiten

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Österreich
Arbeitsweise: mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Beobachtungsanleitung, Bereitschaft alle 2–3 Tage Pflanzen zu besuchen, Smartphone
Tätigkeiten der Citizen Scientists: Idee einbringen, beobachten, sammeln, fotografieren, analysieren
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.09.2017 - 31.08.2019
Zeitraum zum Mitforschen: ab 01.09.2017
Zeitaufwand zum Mitforschen: Einlesen in Beobachtungsmethodik: 30 Min.; Beobachten der Pflanzen: 2-3 Mal/Woche; Eintragen über App/Phenowatch-Webseite: 1 Min. Bei größerem Interesse ist durch Beobachtertreffen und Online-Schulungen eine Weiterqualifizierung möglich.

Projektziel

Im Rahmen des Sparkling Science-Projekts "NaturVerrückt" wurde eine Smartphone-App entwickelt, mit der vor Ort phänologische Beobachtungen dokumentiert werden können. Schüler/innen von fünf landwirtschaftlichen Schulen haben diese App benützt, um ihre Beobachtungen in die phänologische Datenbank der ZAMG einzuspeisen. Während der Laufzeit des Top Citizen Science-Projekts "NaturKalender" soll nun die Funktionalität der App erweitert und weitere Pflanzenarten und Phasen hinzugefügt werden.

Potentielle Zielgruppen werden kontaktiert, um neue Beobachter/innen zu gewinnen. Dadurch wird die räumliche Dichte der phänologischen Beobachtungen in Österreich erhöht. Citizen Scientists werden eingeladen, in Foren ihre Beobachtungen auszutauschen und durch online Schulungen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu Phänologie und Klimaänderung zu erweitern. Dadurch wird die Wahrnehmungsfähigkeit der Wirkung des Klimawandels auf den Jahreszyklus der Pflanzen und der Ökosysteme gesteigert. Echtzeitgraphiken der phänologischen Beobachtungen auf der Phenowatch-Webseite werden die Öffentlichkeit zum aktuellen Stand der Entwicklung der Vegetation informieren. Die Ergebnisse aus NaturKalender werden auf Tagungen präsentiert und in reviewten Zeitschriften veröffentlicht werden.

Wie kann man mitforschen?

Das wissenschaftliche Hauptziel des Projektes ist die Sammlung und graphische Echtzeitdarstellung qualitativ hochwertiger phänologischer Beobachtungen in Österreich.

Zusätzlich wird ein Netzwerk aufgebaut, das die phänologischen Beobachter/innen, Naturliebhaber/innen und Wissenschaftler/innen zusammenführt, einen lebendigen Austausch ermöglicht und Impulse für die zukünftige Weiterentwicklung des Projekts setzt. Citizen Scientists werden dabei auch Gelegenheit haben, sich und die wissenschaftliche Arbeitsgruppe bei Seminaren in den Wissensparks der ZAMG (Wien, Graz und Salzburg) persönlich zu treffen. Damit erfahren die Beobachter/innen mehr über die Phänologie und die Wirkung des Klimawandels auf die Ökosysteme. Während dieser Seminare erhalten Beobachter/innen auch die Möglichkeit ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern. Dadurch kann das Beobachtungsprogramm maßgeschneidert werden.

Die phänologische Arbeitsgruppe der ZAMG lädt Beobachter/innen außerdem herzlichst ein, sie zu besuchen und erläutert ihnen gerne den Hintergrund und die Ziele der gemeinsamen Anstrengungen. Daneben werden online Lösungen geschaffen, die es ermöglichen, Fragen zu stellen, die von der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe beantwortet werden.

Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die phänologischen Beobachtungen, die von den Citizen Scientists erhoben werden, werden qualtitätsgeprüft und in der phänologischen Datenbank der ZAMG abgelegt. Damit sind sie für die wissenschaftliche Forschung verfügbar.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Helfried Scheifinger
Helfried.Scheifinger@zamg.ac.at

Thomas Hübner
Thomas.Huebner@zamg.ac.at

Projektwebseite: http://www.phenowatch.at/

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