Inclusive Spaces 2.0

Bei Inclusives Spaces 2.0 forschten Schülerinnen und Schüler, was in ihren Schulen und Nachbarschaften abgeht!

Schule, Räume, Freizeit

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Sozialwissenschaften
Ort: Wien, Österreich
Arbeitsweise: mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Smartphone, Tablet oder Computer (wird im Bedarfsfall auch zur Verfügung gestellt)
Tätigkeiten der Citizen Scientists: Idee einbringen, beobachten, fotografieren, kartieren, analysieren
Zielgruppe: Jugendliche
Projektlaufzeit: 01.09.2017 - 30.09.2018
Zeitraum zum Mitforschen: 01.11.2017 - 01.03.2018
Zeitaufwand zum Mitforschen: Die am Projekt mitwirkenden Jugendlichen der beiden beteiligten Schulen konnten auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichem Zeitumfang mitarbeiten.

Projektziel

Im Projekt ‚Inclusive Spaces 2.0: Meine Schule, mein Block!’ erforschten junge Citizen Scientists die sozialen Räume ihrer Schulen und Nachbarschaften bezüglich der damit verknüpften Differenzkonstruktionen. Dieser Untersuchungsfokus war mit einigen weiteren Zielen verknüpft: So sollte eine möglichst umfassende Einbeziehung der jungen Forscherinnen und Forscher in verschiedenen Phasen des Projekts erfolgen. Zudem war es ein Anliegen, diversifizierten Gruppen von Schülerinnen und Schüler die Teilhabe an Forschung unabhängig von institutionellen Fähigkeitszuschreibungen und/oder Deutsch-Kenntnissen zu ermöglichen. Weiters sollte über die forscherischen Tätigkeiten das ‚Critical Spatial Thinking’ (Elwood et al. 2016) der Citizen Scientists unterstützt werden.

Wie konnte man mitforschen?

Den Zielen entsprechend wurde im Rahmen von ‚Inclusive Spaces 2.0’ partizipatorisch ein Forschungsansatz entwickelt, bei dem elektronische Medientechnologien und kreative Methoden aus dem Bereich der Humangeographie sowie des Applied Theatre aufeinander bezogen wurden (vgl. Anderson et al. 2015). Wesentlich ist nun, dass dieses komplexe Design mit den jungen Forscherinnen und Forschern gemeinsam konzeptioniert wurde, wodurch ein alters- und Fähigkeiten entsprechendes, inklusives Forschen möglich wurde. So erhoben die Citizen Scientists zahlreiche Daten, wie etwa über Drohnen-Flüge, Photo-Voice, Digital Storytelling, digitalem und analogen Mapping sowie über performative Auseinandersetzungen mit Raum im Rahmen von ‚Applied Theatre’-Methoden.

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Daten wurden gemeinsam ausgewertet und die Ergebnisse auf einer breit angelegten Konferenz, an der verschiedene Stakeholderinnen und Stakeholder aus dem Bildungsbereich, aber auch der Kommunalpolitik, teilnahmen, von den jungen Citizen Scientists vorgetragen. Des Weiteren wurden die Forschungsergebnisse in Form von wissenschaftlichen Artikeln publiziert.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Teile diese Seite

Newsletter