Früherkennung von Entwicklungsstörungen

Was ist das Fragile X Syndrom (FXS)? Von welchen Verhaltensauffälligkeiten wird die Entwicklungsstörung begleitet und wie kann sie früher diagnostiziert werden?

Fragiles X Syndrome, Entwicklung, Pädagoginnen

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Medizin und Gesundheit
Ort: Graz und Umgebung
Arbeitsweise: ohne PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Nichts notwendig
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, analysieren
Zielgruppe: Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018
Zeitraum zum Mitforschen: 01.05.2017 - 30.06.2017

Projektziel

Die Entwicklungsstörung "Fragiles X Syndrom" (FXS) ist durch eine Fülle von (neurologischen) Verhaltensauffälligkeiten beschrieben, beispielsweise in den Bereichen soziale Interaktion, kommunikative Fähigkeiten oder Fein- und Grobmotorik. Derzeit liegt das durchschnittliche Diagnosealter der betroffenen Kinder jedoch bei etwa drei Jahren.

Das Forschungsprojekt versucht das frühe Erscheinungsbild bei FXS besser zu charakterisieren und frühe untypische Zeichen bei Kindern während der ersten beiden Lebensjahre festzustellen.

Wie konnte man mitforschen?

Das Projekt lud Pädagoginnen und Pädagogen von Kindergärten/Kinderkrippen ein, Videoclips von Kindern anzusehen und mithilfe eines zur Verfügung gestellten Fragebogens zu analysieren: Verhält sich das Kind auffällig im Sozialkontakt? Wirkt das Kind ungewöhnlich unaufmerksam? Reagiert das Kind, wenn man es ruft? Weist es ein ungewöhnliches Spielverhalten auf? Kann das Kind feinmotorische Aufgaben, wie zum Beispiel das Öffnen einer Schachtel, bewältigen? 

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Erfahrung in der Arbeit mit Kindern hilft dabei, mögliche Anzeichen des "Fragilen X Syndroms" in den ersten beiden Lebensjahren zu erkennen und noch besser beschreiben zu können. Dies könnte dazu beitragen, dass genetische Untersuchungen früher veranlasst, Diagnosen früher gestellt und Therapien früher eingeleitet werden.

Wie werden die Gewinner/innen ermittelt?

Die Preisgelder wurden an Kindergärten bzw. Kinderkrippen vergeben. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden nach folgenden Kritierien ausgewählt: 

1) Anzahl teilnehmender Citizen Scientists im Verhältnis zur Einrichtungsgröße
2) "Multiplikationseffekt" (Anwerbung weiterer Einrichtungen)
3) Korrekte Klassifikationsrate

Preisträgerinnen und Preisträger

  1. Platz und 1.000,-- Euro: kinderCAMPUS Graz (Steiermark)
  2. Platz und 750,-- Euro: Kindergarten Prochaskagasse Graz (Steiermark)
  3. Platz und 500,-- Euro: BAfEP 4. Klasse Graz (Steiermark)

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

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