Den Gefahren virtueller Echokammern in Schulen entgegnen

Virtuelle Echokammer erkennen und selbstbestimmt, konstruktiv an gesellschaftlichen Diskursen teilnehmen.

Echokammern, Jugendliche, Social Media

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Technik und Informatik
Ort: Österreich
Arbeitsweise: ohne PC/Handy, mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: Tablet oder Computer mit Internet
Tätigkeiten der Citizen Scientists: Idee einbringen, beobachten, sammeln, online testen, analysieren, sonstiges
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.10.2017 - 31.08.2018
Zeitraum zum Mitforschen: 01.11.2017 - 30.06.2018
Zeitaufwand zum Mitforschen: Variabel; z.B. 6 Unterrichtsstunden + 4h Vorbereitung oder 1 Tag Workshop + 1h Einlesen

Projektziel

Virtuelle Echokammern entstehen im Internet durch das Aussuchen von Freunden, Interessensgruppen und Idolen, die zu einem hohen Grad den eigenen Interessen und Weltanschauungen entsprechen. Über diese selbst gewählten Verbindungen werden Informationen bezogen, die annähernd gleiche Weltanschauungen widerspiegeln, wodurch man immer wieder in seiner Meinung und seinen Überzeugungen bestärkt wird, während das kritische Hinterfragen von Informationen und Betrachtungsweisen ausbleibt.

Im Rahmen des Forschungsprojektes versuchen die Forschenden gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen (auch in Ausbildung), Methoden und Materialien zu entwickeln, die den Jugendlichen einen kritischeren Umgang mit digitalen Medien vermitteln sollen.

Wie kann man mitforschen?

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen können sich auf vielfältige Art und Weise einbringen.

  • Mit Unterstützung des wissenschaftlichen Teams können bereits erstellte Arbeitsmaterialien ausprobiert und bewertet werden.
  • Eine soziale Bookmarking-Umgebung kann im Unterricht verwendet werden. Log-Daten werden den Lehrpersonen zur Auswertung zur Verfügung gestellt.
  • Lehrerinnen und Lehrer sind zur Teilnahme an einem partizipativen Workshop zur Weiterentwicklung von Materialien und Software eingeladen.

Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Mit Hilfe der Citizen Scientists werden vorhandene Arbeitsmaterialien sowie die „Reflective Search“-Software verbessert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in wissenschaftliche Publikationen ein.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Teile diese Seite

Newsletter