citizenMorph

Von Muren über Vulkangestein und Doline bis zu Erdrutschen: Citizen Scientists helfen bei der Erforschung von Veränderungen in der Landschaft.

Geomorphologie, Karten, Landschaftsveränderungen

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Technik und Informatik
Ort: Für Kartierung: Nationalpark Berchtesgarden, Deutschland und Naturpark Weißbach, Österreich
Arbeitsweise: mit PC/Handy
Ausstattung für Citizen Scientists: GPS-fähiges Smartphone mit Kamera und Internetzugang notwendig oder eine Digitalkamera, sowie ein Computer mit Internetzugang
Tätigkeiten der Citizen Scientists: Idee einbringen, beobachten, sammeln, fotografieren, kartieren, online testen
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Projektlaufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2020
Zeitraum zum Mitforschen: 01.07.2018 - 30.06.2020
Zeitaufwand zum Mitforschen: Fragebogen ausfüllen ca. 15 Min.; Workshops (bis zu 1 Tag), Beobachtungen im Freiland je Beobachtung ca. 5 Min

Projektziel

citizenMorph ist ein wissenschaftliches Projekt, für das Bürgerinnen und Bürger Informationen zu geomorphologischen Phänomenen (Landformen und deren Veränderungen) erfassen und melden. Dafür wird im Projekt gemeinsam mit der Zielgruppe, in Anlehnung an den Ansatz des participatory designs, eine Webseite und eine App entwickelt, die von Interessierten zur Datenaufnahme genutzt werden kann.

Wie kann man mitforschen?

Jeder kann am Projekt und an der Kartierung von Landformen und deren Veränderungen mitwirken. Webseite und App sollen für Bürgerinnen und Bürger leicht zu nutzen sein und auf deren digitalen Kompetenzen eingehen. Genau aus diesem Grund ist  die Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürger bereits bei der Entwicklung der App sehr wichtig: Interessierte werden in die verschiedenen Schritte der Webseiten- und Applikations-Entwicklung durch Workshops mit Nutzer/innengruppen, Schüler/innenpraktika sowie durch Usability-Tests eingebunden, sodass die App für alle Citizen Scientists gut nutzbar ist und (weiteres) Interesse an Geomorphologie und Citizen Science über ein breites Spektrum an Nutzer/innengruppen wecken soll.

Für die Aufnahme von Landformen im Gelände sind insbesondere Wander/innen, Tourist/innen und Anwohner/innen jeden Alters gefragt, die in ausgewiesenen Untersuchungsgebieten mit Hilfe einer Handy-App geomorphologische Phänomene aufnehmen. Diese fließen dann in die Auswertung und Validierung von Fernerkundungsdaten ein. Der Zeitraum der Datenaufnahme wird ca.von Anfang bis Mitte 2020 dauern.

Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Grundsätzlich können mit Hilfe von Fernerkundungsdaten (z.B. Satellitenbildern) geomorphologischen Phänomene und Veränderungen in der Landschaft erkannt werden. Allerdings ist es schwer, diese Veränderungen nur anhand von Satellitenbildern zu untersuchen. Für das Überprüfen von Fernerkundungsdaten, ist die Hilfe von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort wichtig. Hierfür sollen den Citizen Scientists eine Webseite und App zu Verfügung gestellt werden, mit der Landschaftsveränderungen leicht und ohne großen Aufwand kartiert werden können. Die durch Bürgerinnen und Bürger bereitgestellten Daten unterstützen Forschende so wesentlich bei ihrer Arbeit. Außerdem wird ein Rahmenkonzept entwickelt, welches wichtige Erkenntnisse zu Anforderungen und Motivation der Bevölkerung an Citizen Science-Projekten ermittelt.

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

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