Lange Nacht der Forschung am NHM

Datum: 13.04.2018 17:00 - 23:00
Ort: Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7 1010 Wien, Austria

Bei der Langen Nacht der Forschung bietet sich ein vielfältiges Citizen Science-Programm am Naturhistorischen Museum Wien.

Citizen Science Marktplatz
Interessierte können sich unter dem Motto „Mitdenken – Mitreden – Mitforschen: Mach mit bei wissenschaftlichen Projekten!" über Forschungsprojekte mit BürgerInnenbeteiligung informieren.
Besucherinnen und Besucher erhalten am Citizen Science Marktplatz die Möglichkeit, sich an 13 Stationen zum Mitmachen über Forschungsprojekte namhafter Institutionen mit BürgerInnenbeteiligung zu informieren sowie selbst als Citizen Scientist aktiv zu werden.

Citizen Science Café - wenn Kaffeehausatmosphäre auf spannende Forschung trifft
In die Welt von Wissenschaft und Citizen Science können Interessierte in einem Citizen Science Café eintauchen.
Offene, entspannte und informelle Kommunikation zwischen BesucherInnen und ForscherInnen – das kennzeichnet ein Science Café. In kleinen Gruppen an Café-Tischen sitzend, werden Forschungsthemen diskutiert und Meinungen ausgetauscht, können Fragen gestellt und Erfahrungen geteilt werden. Das gemeinsame Gespräch steht im Mittelpunkt, mit dem Ziel, auf Wissenschaften neugierig zu machen, Hemmschwellen abzubauen und die Menschen hinter Forschungsprojekten sichtbar zu machen. 
 
Das Citizen Science Café richtet sich speziell an die Gruppe der Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren. Hier gibt es die Möglichkeit sich in lockerer Kaffeehaus-Atmosphäre mit 15 Forschenden zu unterhalten und mehr über Berufsmöglichkeiten in den Naturwissenschaften zu erfahren. Das Café läuft unter dem Label von HYPATIA, ein EU-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, insbesondere Mädchen, für MINT zu begeistern.

Austrian Barcode of Life – what else?
Die Ziele von ABOL „Austrian Barcode of Life“ sollen den Besuchern nähergebracht werden: Erfassung standardisierter Gensequenzen aller in Österreich lebender Tiere, Pflanzen, Pilze (DNA-Barcoding). Aufbau einer öffentlich zugänglichen Datenbank für zahlreiche Anwendungen vom Naturschutz bis zur Lebensmittetechnologie. Anschauliche Beispiele erklären die Methode und die laufenden Projekte.

Die Initiative „Austrian Barcode of Life“ (ABOL) zur genetischen Typisierung der Tiere, Pilze und Pflanzen Österreichs erfasst die Artenvielfalt in Österreich. Eine Grundvoraussetzung für alle Bemühungen zum Erhalt der Biodiversität ist eine fundierte Artenkenntnis. Meist beruht diese auf morphologischen Merkmalen, vorgenommen durch qualifizierte Artenkenner. Manche Arten können jedoch nur sehr schwer bestimmt werden. Oft können für die Zuordnung nur bestimmte Entwicklungsstadien verwendet werden.

Das zentrale Element von ABOL ist das DNA-Barcoding, eine standardisierte Methode zur Artbestimmung mittels bestimmten DNA-Sequenzen. Dies funktioniert auch anhand von Geweberesten und DNA-Spuren. ABOL hat in den letzten drei Jahren ein österreichweites Netzwerk aufgebaut, im Rahmen dessen Daten generiert, eine öffentlich zugängliche Datenbank aufgebaut und Experten ausgebildet werden. Basierend auf dieser Grundlage können Naturschutz, Biodiversitätsforschung und viele Anwendungen weiterentwickelt werden.

Das Naturhistorische Museum Wien organisiert den Citizen Science-Schwerpunkt gemeinsam mit der Plattform Österreich forscht, dem Science Center Netzwerk und dem Zentrum für Citizen Science.

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